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BMW E38 Design der 7er-Reihe
Die Linie des Vorgängers mit ihrem gekonnten Styling stellte einen
Quantensprung in Richtung Ästhetik und Formvollendung dar. Dies hat BMW nicht
nur höchstes Designer-Lob, sonder auch zahlreiche nationale und internationale
Preise eingebracht. Folgerichtig prägte dieser Stil auch den Nachfolger - das
Modell E38. Natürlich hatten die Designer bei dieser Neufindung der Form die
Vorgabe vom "knapp sitzenden Maßanzug" - so Wolfgang Reitzle - nicht vergessen.

"Die Größe allein ist heute nicht mehr entscheidend", so beschrieb
Christopher-Edward Bangle, BMW-Designchef, die Arbeit seines Teams: "Heute ist
die sinnvoll gestaltete Größe das Maß der Dinge".
Beim neuen 7er als "Flaggschiff" der BMW Flotte galt es, eine ausgewogene
Mischung aus Innovation und Kontinuität zu wahren: einerseits sollte die
technische Evolution auch in der Optik spürbar sein, andererseits war die
Beibehaltung typischer BMW Merkmale ein unbedingtes Muß.
So bildete das wichtigste BMW Symbol - der seit Jahrzehnten vertraute
Kühlerlufteinlass in Form einer Doppelniere - selbstverständlich wieder das
zentrale Erkennungszeichen. Allerdings wurde es stärker in die Haube integriert.
Ebenso gewohnt ist der gewohnte kleine Bogen am vorderen Rand der C-Säule
geblieben.
Die L-förmigen Heckleuchten, ein besonders markantes Identifikationsmerkmal
des Vorgängermodells, wurden demgegenüber durch eine völlig neue Lösung ersetzt,
um der neuen Generation eine eigenständigen, frischen Design-Akzent zu geben.
Die Fuge des Kofferraumdeckels beschreibt dazu einen eleganten Bogen, der sich
mit der abgesenkten Ladekante zu einem funktionell und ästhetisch überzeugenden
Abschluss ergänzt.
Sieht man genau hin, dann bildet diese Linie ein wohldurchdachtes Pendant zur
Gestaltung der Frontpartie. So liefert der neue 7er bis ins Detail den Eindruck
perfekter Harmonie.
BMW E38 730d (6-Zylinder/142kW/410Nm)
Der BMW 730d wurde zeitgleich mit dem Facelift der zweiten 7er-Reihe erstmals
im September 1998 angeboten und löste den BMW 725tds ab. Der
High-Tech-6-Zylinder-Dieselmotor mit Common-Rail-Technik leistete 142 KW bzw.
193 PS und bot ein Drehmoment von 410 Nm bereis bei 1.750 U/Min. Im Vergleich
zum 725tds bedeutete dies ein um fast 50% höheres Drehmoment, das sogar bereits
bei noch niedriger Drehzahl als zuvor zur Verfügung stand.
Der Sechszylinder im BMW 730d sorgt dank Abgasturbolader mit automatisch
verstellbaren Leitschaufeln schon bei niedrigen Drehzahlen für ein relativ hohes
Drehmoment. Abgastechnisch erfüllte der 730d die EU-III Norm.
Die im Vergleich zum Vorgänger 725tds deutliche Leistungssteigerung spiegelte
sich auch in den Fahrleistungen positiv wider. So betrug die
Höchstgeschwindigkeit 228 km/h gegenüber 206 km/h im 725 tds.
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